Santiago de Compostela Stadtinfos

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Santiago de Compostela Stadtinfos

Geschichte: Archäologische Ausgrabungsarbeiten haben gezeigt, dass die frühere Stadt Santiago de Compostela bis ins 7. Jahrhundert hinein eine römische Stadt war, und zu jener Zeit zum Königshaus der Schwaben gehörte. Aber erst ab dem 9. Jahrhundert existierte die Stadt, wie wir sie heute kennen.

Die Kathedrale von Santiago de Compostela Die legende besagt, dass König Alfonso II. von Asturien das Grab von dem Apostel Jakob erkannt und ihn danach zum Schutzheiligen seines Königreiches erklärte. Sein Plan war es, der Erweiterung des maurischen Reiches ein Zentrum des christlichen Glaubens entgegenzusetzen. Die Grundmauern der Stadt datieren ins Jahr 830 zurück, als die erste Kirche errichtet wurde. Schon bald war die Stadt für Westeuropa von großer religiöser Bedeutung. Pilgerreisen wurden sehr beliebt und wurden von Menschen aus unterschiedlichen Regionen Europas unternommen.

Jedoch drangen die Mauren schließlich in die Stadt ein und zerstörten sie im späten 10. Jahrhundert. Jedoch respektierten die Mauren die heilige Stätte des St. Jakob. Während des Wiederaufbaus nahm Santiago einen städtischeres Gesicht an und neue Befestigungsanlagen wurden dort gebaut, was heute die Altstadt ist. 1075 begann der Bau der romanischen Kathdrale. Jedoch wurde die Kirche erst im 13. Jahrhundert fertiggestellt. Die Kathedrale vergrößerte die Anziehung von Santiago für christliche Pilger, ebenso wie Beendigung des Französischen Weges, einer der wichtigsten Straßen, die nach Santiago führten.

im 14. und 15. Jahrhundert fanden Machtkämpfe zwischen der Mittelschicht und der Kirche in Santiago statt. Ende des 15. Jahrhunderts wurde eine Schule eröffnet (die heutige Universität steht auf dem gleichen Platz) und von da an wurde Santiago als akademischer Ort anerkannt.

Während der folgenden Jahrhunderte erlebte Santiago de Compostela viele Veränderungen und Erneuerungen, insbesondere durch die Renaissance und den Barock. Der Neoklassizismus fügte dem Erschienungsbild der Stadt Fassaden und mit Steinen gepflasterte Straße hinzu, und diese Elemente können heute noch gefunden werden.

im 19. Jahrhundert erhielt Santiago den Plaza de Abastos (einen Markt) und den Alameda Park und die Mauern, die die Stadt einst schützten wurden abgetragen. Dies änderte das Erscheinungsbild der Stadt dramatisch.

Etwa 1980 wurde Galizien zu einer autonomen Region und zu diesem Zeitpunkt wurde Santiago Sitz der galizischen Regierung. Dies förderte die kulturelle und wirtschaftliche Stelung der Stadt und sie wurde zu dem, was sie heute ist.

Springbrunnen vor der Kathedrale Santiago de Compostela Sehenswürdigkeiten: Santiago de Compostela ist voll von kulturell wichtigen Stätten, Baudenkmälern und Museen. Die wichtigste Sehenswürdigkeit bleibt jedoch die Kathedrale. Sogar für die, die sich nicht für den religiösen Aspekt interessieren, ist es interessant diese großartige Kathedrale zu sehen, die Stadt aus Stein genannt wird. Es ist ratsam sich ein paar Stunden Zeit zu nehmen, um diese angeblich Heimat der sterblichen Überreste des St. Jakob zu erforschen.

Der Mercado de Abastos ist eine interessante Stätte. Auf diesem geschäftigen Markt im Freien finden sich immer viele Leute. Dies ist ein großartiger Weg, um all die Aromen und Düfte von einigen der besten Nahrungsmittel der Region kennenzulernen.

Es gibt mehrere Parks und Gärten, in denen man in Santiago spazieren gehen kann. Diese können als schöner Ort zum Entspannen und dem Beobachten des Sonnenuntergangs empfohlen werden.

Der Monte Pedroso ist ein Hügel in der Stadt der den besten Ausblick über die Stadt und auf die Kathedrale bietet. Auch der Hügel empfiehlt sich sehr zum Beobachten des Sonnenuntergangs. Der "Gipfel" liegt etwa 40 Gehminuten vom Stadtzentrum entfernt.

Diese Stadt, der 2000 der Titel "europäische Kulturhauptstadt" verliehen wurde, hat etwas für jeden.

Nachtleben: Diese spanische Stadt bietet, wie die meisten anderen ein abwechslungsreiches Nachtleben und es passiert immer etwas. Es wird gesagt, dass Satiago nie völlig schläft und es ist ganz normal auch am Sonntag oder Montag abend in die Kneipe zu gehen. Aufgrund der großen Universität ist die Atmosphäre sehr studentisch geprägt. Es ist einfach durch die Stadt zu bummeln und zuerst zu einem Restaurant, dann zu einer Bar und dann zu einem Nachtclub. Indem Sie durch die Stadt schlendern, finden Sie vielleicht ein paar Straßenmusiker auf dem Plaza del Obradoiro oder dem Plaza de la Quintana. Auf dem Plaza de Platerías sehen Sie vielleicht ein Improvisationstheater. Es gibt hauptsächlich zwei Viertel, wo die Leute sich abends treffen, die Altstadt und die Neustadt. In den letzten Jahren sind sich die beiden in Beziug auf die Mannigfaltigkeit an verfügbaren Lokalen sehr ähnlich geworden, ebenso in Bezug auf die Öffnungszeiten. In der Altstadt lässt sich in fast jeder Straße eine Bar oder ein Club finden. Sie können einfach den umherziehenden Gruppen folgen, bis sie ein Lokal finden, dass Ihnen gefällt. In der Ensache (Neustadt) leigen die Tapas Bars, Clubs und Restaurants noch näher nebeneinander. Schlendern Sie durch die Straßen: Alfredo Brañas, República de El Salvador, Carreira do Conde, und Motero Ríos um einige der besten zu finden.  Einige Orte zum Ausgehen befinden sich auch in der Nähe des Plaza Roxa.